
Wir wandern nicht aus, wir segeln los.
Zwei Menschen, ein Boot und die Erkenntnis,
dass später irgendwann jetzt ist.
Segeln, Erleben, Genießen
Nach Jahrzehnten voller Termine und Verantwortung
kam die revolutionäre Erkenntnis:
Wir dürfen auch einfach fahren.
Also haben wir die Leinen losgeworfen.
Diese Seite ist unser Logbuch zwischen Häfen,
Umwegen, philosophischen Erkenntnissen
und ganz praktischen Problemen
wie „Warum funktioniert diese verdammte Wasserpumpe schon wieder nicht?“
Willkommen an Bord.
Wo treiben wir gerade herum?
Was uns unterwegs so durch den Kopf geht
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Teil 3: Mallorca, der Inverter und das Ende der Unschuld
Irgendwann war es Zeit – nicht weil alles fertig war, sondern weil wir nicht mehr warten wollten, bis Phantomströme aus unserem System herausprogrammiert würden, was das auch immer bedeuten sollte. Ostern auf Mallorca klang nach einem Plan, nach einem echten Plan, nach sehr langer Zeit. Das Instrument: schwarz wie die Seele nach sechs Wochen Refit
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Teil 2: Das Refit – oder: Wie man aus Hoffnung systematisch Demut destilliert
Es kommt jedes Refit zu früh und endet jedes Refit zu spät, und das ist kein spanisches Phänomen, sondern ein Naturgesetz, das sich durch alle Werften, alle Sprachen und alle Jahrzehnte der Segelgeschichte zieht. Im letzten Beitrag haben wir von den großen Plänen erzählt: Windgenerator, Solar, Lithium, Davits, Windfahnensteuerung, neues Rigg – kurz, Boomer sollte
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Winterlager – oder: Der Traum vom gepflegten Refit
Es kommt jedes Jahr zu früh und hört jedes Jahr zu spät auf: das Winterlager. Ein saisonales Gesetz der Grausamkeit, das Segler mit der Wirklichkeit konfrontiert. Diesmal hat es uns nach Torredembarra verschlagen – nicht ganz wie geplant, aber immerhin mediterran und Spanien. Eigentlich wollten wir in Cartagena überwintern: schöne Stadt, gute Werft, alles fein



